“Ach du grüne Neune”

Der Brauch der grünen Suppe zum Frühlingsbeginn hat sich bis heute in christianisierter Form erhalten.
Am Donnerstag vor Ostern wird die würzige Suppe aus neun frischen, frühen (Wild)kräutern zubereitet und gemeinsam gegessen. Die alten Germanen haben diese Tradition zum all jährigen Frühjahresfest (Fruchtbarkeitsfest der Göttin Ostara geweiht) gepflegt. Die Überlieferung ist jedoch nicht eindeutig. So fehlt auch die Überlieferung der Pflanzen. Wenn ich mich allerdings zum Grünen Tag in meinem Garten umschaue wird sehr schnell klar welche frühen Wildpflanzen in Frage kommen. Euch, die ihr die Wildpflanzen liebt sicherlich auch. Eine Liste mit möglichen Pflänzchen habe ich euch trotzdem zum Rezept hinzugefügt. 

Im frankfurter Raum ist aus der Tradition noch die Grüne Sauce lebendig geblieben. Sie ist von der Machart und den Ingredienzien auch oft unterschiedlich.  Letztendlich hat natürlich auch noch Einfluss auf die Wahl der Kräuter wie früh oder spät Ostern fällt.

Daher ist die Auswahl an Rezepten Groß. Was ich persönlich begrüße. Ich mag das starre Traditionelle nicht. Also habe ich euch hier eine Grundidee der Suppe geschrieben. Bitte passt sie euren Wünschen und eurem Gaumen an. Ihr findet sicherlich eure Pflanzenlieblinge für diese besondere Suppe.

Vorteilhaft ist das frühe Jahr. Die Wildpflanzen sind geschmacklich noch sehr mild und es wird nicht allzu schwer eine Mischung zu wählen die der ganzen Familie schmeckt.
Ich mag ja die kräftigen Noten der grünen Freunde und koche mir auch gerne an anderen Wochentagen im Jahreslauf eine Grün-Donnerstagssüppchen. Manchmal mit Reis, Möhren oder Kartoffeln. Einfach fein.

Die volle Power der kleinen Kraftpakete bekommen wir allerdings nur um diese Zeit. In dieser Jahreszeit lassen sich viele “Grüne Wunder” erleben. Deswegen beginnen viele  Frühjahreskuren mit Wildpflanzen grade jetzt um Ostern rum. Die Fastenzeit, die Zeit des Entschlackens und Ausleitens ist abgeschlossen. Nun macht es Sinn die frischen Zutaten zum auffüllen der über den Winter geräuberten Vitamin- und Mineralstoff-Depots zu nutzen. Grade die Wildpflanzen bieten uns im Gegensatz zu den Kulturpflanzen noch wesentlich mehr an diesen für uns so wichtigen Treibstoffen.

Auf diese reinigende, ankurbelnde und stärkende Wirkung sollten wir nicht verzichten.

Hier mein Grundrezepte für die sagenumwobene Grüne Neune Suppe.
Über eure eigenen Erfahrungen und Anregungen freue ich mich.

Bon Appetit!


Grüne Neune Suppe ala Verde

Für zwei bis drei Personen

Die Zutaten:

-30g Olivenöl
-½  Liter Gemüsebrühe
-½  Liter Mandelmilch
-Saft einer halben Zitrone
-2 Tassen fein gehackter Kräuter (neun an der Zahl)
-Salz, Pfeffer und Muskat zum Abschmecken
-Eine kleine Zwiebel oder 10-20 Bärlauchzwiebelchen
-Zwei Handvoll geröstete Brotwürfel
-Eine Handvoll geröstete Nussmischung

 

Die Anleitung:

Die kleine Zwiebel oder entsprechend Bärlauch-Zwiebeln in feine Würfel schneiden.Die Zwiebelwürfeln im Olivenöl leicht erhitzen. Mit Mandelmilch und der Gemüsebrühe Glatt rühren und die Gewürze dazugeben. Die Kräuter hinzugeben und solange auf kleiner Flamme kochen bis sie weich sind. Den Zitronensaft zugeben. Mit geröstetem Brot und Nüssen servieren. Mit den ersten essbaren Frühblüher wie Gänseblümchen, Gundermann, Lungenkraut und Feilschen dekorieren.

Kleiner Tipp: Bei älteren Blättern sollten die Blattrippen und der Stiel entfernt werden.

Mögliche Wildpflanzen für eine schmackhafte und wohltuende Grüne Neune Suppe:

Sauerampfer, Pefferkraut, Vogelmiere, Wiesenschaumkraut, Taubnessel, Gundermann, Giersch, Spitz-und Breitwegerich, Schafgarbe, Brennessel, Lungenkraut, Knoblauchrauke, (Scharbockskraut), Junge Buchenblätter, Wiesenlabkraut, Boretsch, Gänseblümchen, Klebriges Labkraut und Bärlauch. Es finden sich sicherlich auch weitere würdige Pflanzenschmankerl.

Viel Freude und Genuss wünscht euch Maria Salomé Hoffmann

Frühlingskräuter

 

Natur & Wildnispädagogikfortbildung

Im April wenn die Natur wieder erwacht ist, startet ein neuer Zyklus unserer Wildnispädagogikfortbildung.
Ich freue mich jetzt schon auf die Tage und Nächte gemeinsam im Wald. Wenn die Natur den Lehrplan vorgibt und aus einem Ich ein Wir wird. Auf das Kennenlernen. Auf die Wärme und das Licht des Feuers. Auf die Geräusche und Gerüche des Waldes. Auf die Geschichten im Vertrauten Kreis.

Infos zur Fortbildung:

Diese Fortbildung richtet sich an alle Menschen die sich einen intensiveren Zugang zur Natur wünschen. Menschen aus dem pädagogischen Bereich, wie Erzieher/-innen, Sozialarbeiter/-innen Lehrer/-innen. Sowie Menschen aus der Umweltbildung, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft und an ALLE die sich durch die Themenauswahl angesprochen fühlen.

Unser Ansatz zur Wildnispädagogik:

Erleben – Begreifen – Weitergeben

Mit kreativen, spielerischen Mitteln und aufmerksamer Begleitung möchten wir Menschen wieder mit der natürlichen Welt verbinden und helfen eine lebendige, fühlende Beziehung zu anderen Wesen und zu sich selbst aufzubauen.

Die Notwendigkeit von Achtsamkeit gegenüber unserer Umwelt, das Verständnis für die empfindlichen Zusammenhänge in den Ökosystemen und die Entwicklung einer (Rück-) Verbindung zwischen Natur und Mensch, stehen im Vordergrund der Fortbildung. Gleichzeitig stärken, die in Gemeinschaft erlebten Naturerfahrungen, die mittlerweile in unserer schnelllebigen Zeit gefährdeten zwischenmenschlichen Beziehungen.

Die Fortbildung befähigt alle Teilnehmenden anschließend, sich und andere zum weiteren selbständigen Lernen anzuleiten. Das sichere Anleitung und Begleiten von Gruppen in natürlicher Umgebung ist ein wichtiges Thema. Jedoch wird dieses Wissen im direkten Erleben vermittelt und ist somit auch eine Bereicherung für Menschen die keinen pädagogischen Kontext haben, sondern sich schlicht ein “artgerechteres” Leben wünschen. Ein großes Anliegen der Natur- und Wildnispädagogik ist es, die eigene Naturverbindung wieder “fühlbar” zu machen.

Das eigenständige Lernen stellt einen Eckpfeiler in der wildnispädagogischen Arbeit dar.
Deshalb leiten und regen wir unsere Teilnehmenden immer wieder an, die Natur auf unterschiedlichste Weise wahrzunehmen. Im Laufe des Jahres kommen so, einige “Werkzeuge” zusammen, mit denen eine autodidaktische Lernweise in natürlicher Umgebung möglich wird.

Gemeinsam werden wir die Natur, ihre Gesetze und Zusammenhänge mit allen Sinnen erleben und die Wahrnehmung für ihre Sprache intuitiv erweitern, praktische Fertigkeiten erlernen, um uns in ihrer Einfachheit und Fülle geborgen und wieder heimisch zu fühlen.

Das Sein im Hier-und-Jetzt und in der Gemeinschaft schenkt Begeisterung, Sinnhaftigkeit und Dankbarkeit. Wir begleiten alle TeilnehmerInnen auf ihrem individuellen Weg mit Rat und Tat. Durch das Erleben und Üben der verschiedenen Fertigkeiten werden Zusammenhänge klar und Stück für Stück kann das “Puzzle” Natur zusammengesetzt werden. Diese Aha-Momente machen Freude und das Lernen bringt Spaß. So kommen wir zum Begreifen und Verstehen unserer Umwelt, auf ursprüngliche Weise.

Wenn dieser natürliche Lernweg (Erleben, Üben=Begreifen) erst einmal gefestigt ist, ist das authentische Weitergeben der erlernten Fertigkeiten möglich.

 

Der Rahmen:

Die Fortbildung findet mit ca. 204 Unterrichtsstunden in einem Zeitraum von 12 Monaten und in 6 aufeinander aufbauenden Blöcken statt. Freitags ist die Anreise ab 10:00 Uhr gewünscht. Nach einem Gemeinsamen Mittagessen starten wir mit dem Kursprogramm. Sonntag nachmittags, ca. 14:00 Uhr findet die Abschlussrunde statt.

Bis auf einen Wintertermin (im Seminarhaus-Frankenhof  ) findet die Fortbildung in einem wunderschönen Waldstück nahe der Lahn/Nassau statt. Die Unterbringung im eigenen Zelt/Tarp/Laubhütte etc. ist Teil des Unterrichtes.
Anreise Infos und Packliste erhaltet ihr bei Anmeldung bzw. auf Nachfrage.


Teilnahmegebühr:

1400 € zzgl. 490 € Logis, Kost, Material und Outdoor – Erste-Hilfe Schein

Eine Ratenzahlung ist auf Wunsch möglich, bitte sprecht uns darauf an.

In die nächste Runde startet die Fortbildung 2022 wieder.
Die Termine für 2022 werden hier bald veröffentlicht.

Selbstständiges Lernen:

Die Zeiten zwischen den Kursen sind Übungszeiten. Wir wollen euch mit verschiedenen Werkzeugen dazu befähigen auch über die Fortbildung hinaus selbständig weiter zu lernen. Deswegen plant unbedingt 4 Stunden pro Woche für das Festigen der Inhalte und Erfahrungen ein, besser mehr. Die Theorie wird durch das Überarbeiten der Mitschriften und das Anlegen von Journalen (eigene schriftliche Zusammenfassungen und Zeichnungen über Pflanzen und Tiere) vertieft und gefestigt.

Das in der Praxis Erlernte wird alleine oder in Gruppenarbeit geübt. In dieser Zeit begleiten wir euch per E-Mail. Für ein intensiveres Lernen vermitteln wir euch auch gerne eine Praktikumsstelle in einer anderen Wildnisschule.

Falls es hierzu oder zu anderen Punkten unserer Auslegung Fragen gibt, bitte einfach melden. Wir beseitigen gerne alle Unklarheiten.

Abschlussprojekt und Zertifikat

Voraussetzungen für eine Zertifizierung:

In der Campwoche haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit durch ein Abschlussprojekt ihr Erlerntes zu demonstrieren. Jeder/Jede arbeitet alleine oder zu zweit eine Kurseinheit aus und leitet sie an.
Maximal 1 – 1,5 Stunden pro Einheit.

-Regelmäßige Teilnahme an den Modulen (min. 5 Wochenenden)
-Kontinuierliche Übungszeiten zwischen den Kursen
-Journaling oder ein gleichwertiges handwerkliches Projekt

Kursort:

Großes WaldStück in der Nähe Nassau
(genaueres bei Anmeldung bzw Nachfrage)

Kursleitung:

Ruth Hecker, Immo Meyer und Maria Salome Hoffmann
Des Weiteren dabei: Tatjana Jenke (Outdoor Erste Hilfe)

Hier gehts zum Team

Jede Wildnisschule hat ihre Schwerpunkte. Das liegt an den verschiedenen Leidenschaften, die das Team mit in die Fortbildung bringt. Um einen gewissen Standard zu gewährleisten und um euch ein rundes Bild zu malen haben alle Schulen eine gemeinsame Basis.

Unsere Themen:

Grundfähigkeiten für das Über-leben in der Natur
Schutzhüttenbau, Tarp, Zelt und  Knotenkunde
Outdoor-Erste-Hilfe (mit Schein vom DRK)
Naturhandwerk -Schnitzen, Schnüre, Glutbrennen, Behälter aus Naturmaterialien
Kochen am Feuer mit und für Gruppen
Naturspiele für Groß und Klein
Der Sitzplatz als Lehrer
Feuer auf unterschiedliche Weise entfachen und hüten
Wildpflanzen als Nahrung-und Heilpflanzen
Gruppenkommunikation und leben in Gemeinschaft z.B. Rederunde
Wahrnehmung in der Natur durch verschiedenen Übungen sensibilisieren
Naturmentoring und die Kunst des natürlichen Lernens und Lehrens (Coyote Teaching)
Spurenlesen, tarnen und schleichen

Weitere Themen:

Wasser und Naturschutz
Danksagung
Vogelsprache
Essentielle Pilzkunde
Orientierung im Gelände
Lieder und Geschichten
Natürliche Gefahren erkennen und einschätzen lernen
Natur als Spiegel Zeremonien und Rituale, Medizinwanderung
Die Kraft der Dankbarkeit
Steinzeitliche Jagdtechniken
Rechte und Pflichten

Am ersten Wochenende vermitteln wir euch das
Wildnis-Basiswissen:

Tarp und Schutzhüttenbau
Knotenkunde
Natürliche Gefahren erkennen und vermeiden lernen
Achtsamkeit in der Natur (Wahrnehmung  – Fuchsgang und Eulenblick)
Feuer entfachen und behüten – Feuerstein und Drillbogen
Naturhandwerk – Schnitzen, Glutbrennen, Schnurdrehen
Der Sitzplatz als Lehrer
Journaling (Autodidaktisches Lernen)
Einführung zum Kochen am offenen Feuer, in das besondere Lernen und Lehren (Kojote Teaching)
Sowie Kommunikation in Gruppen und Nahrung aus der Natur

Die Grundlagen der Wildnispädagogik werden uns die gesamte Zeit der Fortbildung begleiten. Ebenso das Kochen am Feuer. Um möglichst authentisch zu unterrichten, kochen wir unsere Mahlzeiten am offenen Feuer. Die Feuerstelle ist das Herz eines jeden Wildniscamps. Durch das Einteilen in die verschiedenen Bereiche (Dienste für die Gemeinschaft) werden alle Teilnehmenden im Laufe der Fortbildung mit den wichtigsten praktischen Aufgaben im Wildniscamp vertraut und sicher in der Handhabung.

 

Wir behalten uns vor, die Themen der “Laune” unserer natürlichen Umgebung anzupassen. Sie ist für die gemeinsame Zeit unsere größte Lehrmeisterin. Alle Lernaufgaben, die uns die Natur stellt, nehmen wir dankbar an. So ist zum Beispiel ein Gewitter oder Besuch von Tieren immer eine gute Gelegenheit authentische Erfahrungen zu sammeln.

Die Wildnispädagogik hat einen indigenen Ursprung. Die “Methoden” (so würden wir heute sagen) sind seit der frühsten Menschheitsgeschichte erprobt.
Wer sich gerne mehr ins Thema vertiefen will, findet HIER eine sehr gute Zusammenfassung über die Ursprünge und die Entwicklung der Wildnispädagogik.

Ruth über die Fortbildung…

Ich möchte Menschen in ihrem (Rück-)Verbindungsprozess zur Natur und zu sich selbst begleiten und sie darin bestärken,
als Multiplikatoren diese Naturverbindung weiter zu geben. An Erwachsene und vor allem an Eltern und Kinder, damit diese gleich in der Verbindung aufwachsen und sie gar nicht erst verlieren. Über 99% der Menschheitsgeschichte lebten unsere steinzeitlichen Vorfahren als Jäger und Sammler in unmittelbarer Einheit mit der Natur.

Ihre enormen Erkenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten schlummern noch immer in uns “modernen Menschen”. Nach kurzer Zeit erleben wir, wie viel von diesem alten Überlebenswissen noch in uns steckt!

 

 

Jahreszeitliche Gedanken

Die stille Zeit

Die Heilpflanzenfortbildungen und Kurse 2019 sind Abgeschlossen. Ein großes Danke geht an alle wunderbaren TeilnehmerInnen, Seminarorte und Mit-Organisatoren!

Ein facettenreiches Pflanzenjahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Nächte werden länger und die Natur bereitet sich emsig auf die stille Zeit vor. Trotz der besonderen, klimatischen Herausforderungen wurden wir beschenkt mit einer Fülle an natürlichen Schätzen.Welche nun in Form von Tinkturen, Tees, Verreibungen und Salben, unsere Regale und Kisten füllen. Nun kann die kalte Zeit kommen.


Doch es bleibt spannend. Wird er kommen, der Winter? Und wenn ja wie wird er sich zeigen? Bei meinen Ausflügen zum Wurzel sammeln entecke ich den zweiten Frühling. Ihm können wir jedes Jahr im Herbst begegnen. Da sprießen junge, saftige Blätter aus der Wurzel des Beinwell. Die Vogelmiere erhebt sich, um ein drittes Mal in diesem Jahr das Hochbeet zu erobern.Spitzwegerich und Löwenzahn winken mir mit frischem Grün keck über die Wiese zu.

Während die Bäume (alt und weise) ganz leise, ein buntes Kunstwerk nach dem anderen auf die sprießenden Schneeglöckchen fallen lassen. Ob das Weiß der schönen Blumen das Einzigste bleibt in diesem Winter?

Grade in der Zeit der Vergänglichkeit und des Rückzugs zeigt sich das Leben  voller Tatendrang und Energie. Noch einmal Alles geben. Noch einmal Sonne tanken und Freude speichern. Um diese Zeit mache auch ich meine Pläne für nächstes Jahr. Wenn die Zugvögel wieder kommen und die Sonne den kalten Boden erwärmt, beginnen die Wildpflanzenkurse auf ein Neues.

 

Vortrag vom Leben in den Wäldern

 

Die Wildnispädagogin Maria Salomé Hoffmann sammelt frische Kräuter und kocht sich eine wilde Suppe im Baybachtal, wo sie auch gerne  übernachtet.

Mit dem Wunsch nach einem einfachen, natürlichen Leben zog ich 2006 “Hinaus” und verbrachte zwei Jahre meiner wildnispädagogischen Ausbildung in den Wäldern Österreichs.
In diesem intensiven Naturmentoring-Programm lebte ich in einer selbst gebauten Hütte und führte ein einfaches Leben, inmitten wunderschöner Natur.

Ich möchte Euch von dieser Draußen-Zeit  berichten. Von den Menschen, Tieren und Pflanzen die mit mir dort gelebt haben. Von unseren gemeinsamen Abenteuern und Alltäglichkeiten ohne Steckdose und Wasserhahn. Von den Regeln unserer Mentoren, von den Verlockungen der nahen Stadt und der Wildnis der Berge. Von warmen Sommernächten und eisigen Wintertagen. Von Umwegen und Erfolgen. Vom Aufgeben und weiter machen – kurz vom (Über)-Leben.

Eine Auswahl der wichtigsten Gegenstände und Übungen werden für Euch diese wilde Zeit sinn-haft erlebbar machen.  Zum Abschluss des Vortrags freue ich mich auf Eure Fragen.

Wann: jeweils von 18:00 – ca. 20:00 Uhr am 14. August für die VHS Hunsrück in Kastellaun (Anmeldung über die VHS) 
und am 12. September 2020 im Kulturverein Chapitol – 56290 Sevenich
Preis: 9 Euro

Ein Feuer wird entfacht (Drillbogen)

 

Vor nicht all zu langer Zeit…

besuchten mich zwei edle Männer, unterschiedlicher an Gestalt und Charakter hätten sie nicht sein können….
Ich danke Hardy Müller und Uli Hauser für die zwei abenteuerlichen Tage Draußen. Ich durfte Ihnen das wilde Baybachtal zeigen und zum Dank schenkten sie mir drei Dinge, die mich gleichsam fröhlich stimmten.
Ein wundervolles Eis auf die Hand, ein wundersames Buch über das Gehen:  Geht doch!
und viele, wunderschöne Fotos.