Die Birke I (Botschaft der Birke)

Willkommen in meinem Blog,

heute möchte ich euch unter Anderem einen Auszug aus meinem Buch zum Thema Birkenwasser posten.
In 3-4 Wochen ist Frühling und einer der ersten Vor-Frühlingsboten ist das Aufsteigen der Säfte in die größte aller Pflanzen. Die Bäume. Das Wasser der Birke ist seit Altersher bekannt für seine reinigenden und belebenden Eigenschaften. Wie es gewonnen wird und wie angewendet zeige ich auch am 24. März im Wildpflanzentag – Birkenwasser und Knospenmedizin in Kastellaun.

Mit dem aufsteigen der Säfte, beginnt auch die Zeit der Knospenmedizin (Gemmo-Präparate). Wusstest du dass alle Bäume nun langsam beginnen, vermehrt Wasser aufzunehmen und ihre Stämme hinaufzuleiten? Ich bilde mir manchmal ein, dies grade bei der Birke hören zu können;-)
Ein Surren und Zurren das den Frühling einläutet. Die Bäume pumpen Wasser um ihre gespeicherten Nährstoffe von unten bis ganz hoch Oben in jeden keinsten Ast und jede Knospe zu bringen. Erst dann kann der Blattaustrieb beginnen. Es ist sehr spannend dabei zuzuschauen. Mit jedem Tag wirkt der Baum lebendiger. Für die Gemmos braucht es die Zeit vor dem Blattaustrieb. Dann sind die meisten Inhalts- und Vitalstoffe enthalten.

Nun möchte ich aber die Bühne frei machen für:

Die Birke                              

Wissenswertes:

In unseren Breiten kommt am Häufigsten die Sand-oder Hängebirke vor (Betula pendula) die ältesten Exemplare werden bis 160 Jahre alt. Was für einen Baum kein Alter ist. Sie sind also Kurzlebig. Birken haben die Aufgabe einen Wald vorzubereiten. Ihre Samen fliegen mit dem Wind sehr weit.
Im Gegensatz zu einer Eichel die es ohne die Hilfe von Eichhörnchen grade mal 20 Meter weit schaffen würde.
Die Birken kommen auf nährstoffarmen Boden gut klar und vertragen auch starke Sonneneinstrahlung. In Ihrem lichten Schatten siedeln sich dann Buchen, Eichen und andere sehr geduldige Baumarten an. So entsteht mit Hilfe der schnell wachsenden Birken ein Mischwald.

Solange sie allerdings Leben, geben sie die Stellung nicht auf. Mit ihren herabhängenden, langen und dünnen Ästen peitschen sie jeden anderen Baum der ihnen zu nahe kommt förmlich aus. Achtet mal darauf wenn ihr eine Birke inmitten von anderen Bäumen stehen seht. Sie wachsen nie in die Kronen der anderen Arten und umgekehrt. Schlaue Birke. Sie braucht ja auch mehr Licht als andere Bäume, wie wir eben gelesen haben.

Niemand weiß genau warum Birken vor dem Blattaustrieb Unmengen an Wasser ihren Stamm hoch pumpen. Es ist ein Mysterium der Natur. Ich bin gespannt was wir an Geheimnissen noch entdecken.  Was wir wissen ist das jeder Baum im Frühjahr  seine Nährstoffe, die er in den Wurzeln gespeichert hat mit Hilfe des Wassers von unten nach oben zu den Knospen bringt. Es ist ein Mobil machen welches dazu beiträgt das wir den Frühling schon spüren können obwohl wir ihn noch nicht sehen.
Es surrt und zurrt um uns herum und die Vorfreude steckt in allen Dingen. Es sind Vorbereitungen auf eines der schönsten Ereignisse in der Natur. Das widererwachen des Lebens.

Es ist aber nicht Notwendig, sagt der heutige Biologe es wie die Birke förmlich zu übertreiben mit dem Wasser gepumpe. Was denkst du warum sie das tut?

 Ich stelle mir immer vor das die Birke das Wasser so sehr liebt das sie es mit Vorliebe und viel Genuss filtert. Und das macht sie tatsächlich wunderbar. Ihr Wasser schmeckt einfach so unglaublich weich und rein. Ich kann es kaum in Worte fassen. Es ist als koste man Wolken. So muss es sein das Wasser aus den Jungbrunnen  unserer Märchen. Und da die Birke seit dem Altertum als Sinnbild für Jugend und Wiedergeburt steht passt diese Vorstellung, meine ich ganz gut oder?

Eines der erstaunlichsten Entdeckungen im Rhythmus der  Natur. Lernte ich durch das Anzapfen meiner ersten Birke. Ich ging sie täglich mehrfach besuchen. So neugierig war ich auf das Geschehen dort am Birkenstamm. Am Ende des ersten Tages war meine 0,75 ml Flasche fast zur Hälfte voll und  ich rechnete mir aus das sie am Morgen fast ganz voll sein müsste. Gleich beim ersten Sonnenlicht war ich wieder bei meinem Birkenbaum und die Überraschung war groß. Denn die Wassermenge war die Selbe geblieben. Die Birke leerte mich was in unserem “modernen Leben” oft fehlt.
Der Wechsel von Anspannung und Entspannung. Das Leben braucht Pausen und hat feste Zyklen.
Auch Bäume halten sich daran und haben Nacht-und Mittagsruhe. So denke ich oft wenn ich eine Birke sehe auch daran, mich genau wie sie einen Moment zu verwurzeln. Durchzuatmen. Mich vom Wind hin und her wiegen zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Wie die Yogaübung der Berg. Was für eine schöne Yogalehrerin die Birke doch ist!



Die Botschaft der Birke:
„ Es ist nie zu spät für einen Neuanfang“.
Ihre Energie hilft das loszulassen was uns daran hindert Neues anzufangen. Ihre Jugendlichkeit    erinnert uns an die Kraft die in uns wohnt. Ihre Kurzlebigkeit erinnert uns daran dass alles vergänglich ist und einem ewigen Kreislauf unterliegt. Mit ihrem hellen Wesen das sich nicht versteckt  legt sie uns ans Herz unser Licht und unsere Leichtigkeit zu zulassen.
Denn:
„Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit…“ Marianne Williamson / Nelson Mandela

Menschen mit  wenig Birkenenergie sind oft dogmatisch, halten mit einer unglaublichen Hingabe an Dingen fest die ihnen nicht gut tun. Das kann auf der körperlichen Ebene zu Versteifungen und Stauungen führen. Rheuma, Gicht, Arthritis, Rückenleiden etc.

Die Beschäftigung mit Wasser jeglicher Art kann hier von großem Nutzen sein. Schwimmen, Baden, Wechselbäder (Kneipp), viel trinken (Birkenwasser, Birkenblättertee, Melissentee, Brennesseltee) und mindestens zwei Liter Wasser über den Tag verteilt. Massagen um die Energien wieder beim fließen zu unterstützen. Lymphtrainage.  Gewässer oder und Birken aufsuchen und auf sich wirken lassen.

Die Botschaft der Birke auf den Punkt gebracht:
Leichtigkeit. Freude. Veränderung. Wiedergeburt. Fruchtbarkeit und Jugend. Das Innere Licht.

Wie eine Birke angezapft wird erfahrt ihr im Beitrag (Die Birke II)

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