Grüne Neune Suppe

Am kommenden Donnerstag ist “Grün Donnerstag”

und der Brauch der grünen Suppe zum Frühlingsbeginn hat sich bis heute in christianisierter Form erhalten.
Am Donnerstag vor Ostern wird die würzige Suppe aus neun frischen, frühen (Wild)kräutern zubereitet und gemeinsam gegessen. Die alten Germanen haben diese Tradition zum all jährigen Frühjahresfest (Fruchtbarkeitsfest der Göttin Ostara geweiht) gepflegt. Die Überlieferung ist jedoch nicht eindeutig. So fehlt auch die Überlieferung der Pflanzen. Wenn ich mich allerdings zum Grünen Tag in meinem Garten umschaue wird sehr schnell klar welche frühen Wildpflanzen in Frage kommen. Euch, die ihr die Wildpflanzen liebt sicherlich auch. Eine Liste mit möglichen Pflänzchen habe ich euch trotzdem zum Rezept hinzugefügt.  weiterlesen…

Das Gänseblümchen

Ein erster grüner Genuss,

seit Mitte Januar beobachte ich jetzt schon die blühenden Gänseblümchen auf meiner Wiese. Immer wenn es ihnen in dem, doch milden Winter zu schaurig geworden ist, ziehen sie ihre kleinen Köpfchen wieder in Bodennähe. Väterchen Frost hat jetzt im Februar noch mal kräftig angeklopft und dennoch halten sie sich wacker aufrecht. Bewundernswert nicht?

Mein “Grünhunger” wächst mit jedem neuen Tag in diesem noch jungen Jahr. Wie ist es bei euch? Läuft euch auch schon das Wasser im Mund zusammen beim Anblick des frischen Grüns. weiterlesen…

Die Birke II (Birkenwasser und Rezepte)

Eine Birke anzapfen

Materialien:
Handborer  0,5 cm Durchmesser, Gurt oder Schnurr, Flasche mit Deckel, 0,5 cm dickes Röhrchen-ca. 2-5 cm lang oder Holunderast.

Für Später:
Baumwachs-Gärtnerei  oder Baumschule, runder Ast von ca. 4 cm Dicke und 5-8 cm Länge, gegebenenfalls ein Messer und Gewebeband.

Beschreibung:

Im März und April wenn der Saft in die Bäume steigt ist die beste Zeit eine Birke anzuzapfen.
Sobald sie Blätter bekommt nimmt die Wasserzufuhr schlagartig ab.

Als erstes solltet ihr wissen das es als Waldfrevel ausgelegt wird wenn ihr eine Birke im Wald anzapft. Jeder Baum gehört irgendwem. Deswegen bei Freunden zapfen im eigenen Garten oder beim Forstamt um Erlaubnis bitten.  Die sind da eigentlich ganz offen.  Birken werden im Wirtschaftswald betrachtet wie beim Bauern die Diestel. Die Birke sollte einen Umfang von 35 cm nicht unterschreiten. Dicke Birken stecken das Zapfen alle Zwei Jahre gut weg. Junge Birken bitte nur einmal in ihrer Jugend behelligen. Birken die einen guten Zugang zu Wasser haben (Bach, Sumpf, See) vertragen das anzapfen besser. Möglichst keine Birken die im Hang stehen. Die haben es schwer an genügend Wasser zu gelangen. weiterlesen…

Die Birke I (Botschaft der Birke)

Willkommen in meinem Blog,

heute möchte ich euch unter Anderem einen Auszug aus meinem Buch zum Thema Birkenwasser posten.
In 3-4 Wochen ist Frühling und einer der ersten Vor-Frühlingsboten ist das Aufsteigen der Säfte in die größte aller Pflanzen. Die Bäume. Das Wasser der Birke ist seit Altersher bekannt für seine reinigenden und belebenden Eigenschaften. Wie es gewonnen wird und wie angewendet zeige ich auch am 24. März im Wildpflanzentag – Birkenwasser und Knospenmedizin in Kastellaun.

Mit dem aufsteigen der Säfte, beginnt auch die Zeit der Knospenmedizin (Gemmo-Präparate). Wusstest du dass alle Bäume nun langsam beginnen, vermehrt Wasser aufzunehmen und ihre Stämme hinaufzuleiten? Ich bilde mir manchmal ein, dies grade bei der Birke hören zu können;-)
Ein Surren und Zurren das den Frühling einläutet. Die Bäume pumpen Wasser um ihre gespeicherten Nährstoffe von unten bis ganz hoch Oben in jeden keinsten Ast und jede Knospe zu bringen. Erst dann kann der Blattaustrieb beginnen. Es ist sehr spannend dabei zuzuschauen. Mit jedem Tag wirkt der Baum lebendiger. Für die Gemmos braucht es die Zeit vor dem Blattaustrieb. Dann sind die meisten Inhalts- und Vitalstoffe enthalten.

Nun möchte ich aber die Bühne frei machen für: weiterlesen…